Branchenblitz Mecklenburg-Vormommern  

Mecklenburg-Vorpommern grenzt als nordöstlichstes Bundesland der Republik im Westen an Schleswig-Holstein und Niedersachsen, im Süden an Brandenburg und im Osten an Polen. Im Norden Mecklenburg-Vorpommerns zieht sich entlang der Ostsee ein 2.000 Kilometer langer Küstenstreifen entlang - der längste in einem deutschen Bundesland. Mit insgesamt etwa 1,6 Millionen Einwohnern zählt Mecklenburg-Vorpommern neben dem Saarland zu den bevölkerungsärmsten Flächenstaaten. Mit einer Verteilung der Bevölkerung auf einer Fläche von 23.174 Quadratkilometern ist das Bundesland darüber hinaus dasjenige mit der geringsten Einwohnerdichte. Landeshauptstadt ist Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommern ist als Bundesland ein Zusammenschluss von zwei historisch unterschiedlich gewachsenen Regionen. Während das ehemalige Herzogtum Mecklenburg-Schwerin im heutigen Westen des Landes seine politische und territoriale Autonomie erst im Nationalsozialismus einbüßte, sah sich der pommersche Landesteil stets wechselnden Landherren ausgesetzt.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg gehörte Vorpommern etwa über mehrere Jahrzehnte zum Königreich Schweden. Die berühmten Schwedenmotive der Gemälde des wohl berühmtesten Sohnes der Stadt Greifswald, Caspar David Friedrich, zeugen noch heute von der wechselhaften Vergangenheit Pommerns. Ab 1678 gehörte Pommern zu Brandenburg. 1945 wurde der östliche Landesteil Polen zugeschlagen und Vorpommern mit Mecklenburg innerhalb der Grenzen des heutigen Bundeslandes vereinigt.

Heute gehören vorrangig die maritime Wirtschaft und der Tourismus zu den größten Wirtschaftszweigen des Landes. Seit der Auflösung der DDR hat das Land einen bis heute anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung erlebt: im Osten des Landes entsteht um die polnische Grenzstadt Stettin herum aktuell eine der größten europäischen Metropolregionen. Größte Städte sind Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. Prachtvolle Altstädte und Hafenanlagen in Stralsund, Greifswald oder Wismar zeugen von der auf die Hanse zurückgehenden und bis heute andauernden Bedeutung der Schifffahrt für das Land.

Die dünne Besiedlung der ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns lässt den vielfältigen und wunderschönen Naturlandschaften des Flächenstaats viel Raum. Einzigartig ist die Mecklenburgische Seenplatte, die im Volksmund oft als „Land der 1000 Seen“ bezeichnet wird. Tatsächlich ist das Gebiet mit einer Fläche von mehr als 5.468 Quadratkilometern die größte zusammenhängende Seenlandschaft Deutschlands.

Beliebtes Ausflugsziel ist die Müritz, deren Umgebung sowohl für Wanderer, Radfahrer als auch Camper ein wahres El Dorado ist. Im ganzen Jahr zieht es indessen mehrere Millionen Touristen an die Ostseeküste mit den bekannten Halbinseln Darß, Rügen und Usedom. Die Rügener Kreidefelsen am Kap Arkona waren schon im 19. Jahrhundert eines der beliebtesten Postkartenmotive.

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